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20. Dezember - Thomasnacht

Der Advent neigt sich, Weihnachten rückt näher, Vorweihnacht hebt an. Zeit, heimzukehren, damit es Weihnacht werden kann.

Vier Tage vor Heiligabend, am 20. Dezember, feiert der Rüdesheimer Weihnachtsmarkt der Nationen Brauchtum aus Rheingau und Mittelrhein zur längsten Nacht, in alter Zeit dem Apostel Thomas, dem „Zweifler“, gewidmet.

Die Thomasnacht wird seit Menschengedenken begangen. Monumente wie Stonehenge kennzeichnen den Punkt, an dem die Sonne nach der Wintersonnenwende aufgeht.

Reiches Brauchtum kennzeichnet in unseren Breiten diesen Tag.

Die Brüder Grimm berichten von der Wilden Jagd, die zwischen den Jahren umgeht, und von Frau Holle.
Andere halten die Gestalten dieser Nacht für Begleiter des Nikolaus aus barocken Nikolausspielen, für Kräfte und Schwächen im Menschen.

Wir bedienen uns aus beiden Quellen. Die Brüder Grimm steuern das Spinnstubenbrauchtum bei.

Umherziehende Gestalten und Gaukelwerk erinnern an den Brauch des Klöckelns:
Kinder und Burschen gehen verkleidet über Land, führen in Höfen und Häusern kleine Spiele auf, um Frohe Weihnachten zu wünschen.

Breuer’s Schloss in der Drosselgasse bietet Spinnstubengedecke und Spezialitäten aus dem Land der Brüder Grimm.

 

Der Thomasnacht Umzug

Der traditionelle Umzug mit Masken, Brauchtum und Feuergauklern beginnt um 18:30 Uhr auf dem Marktplatz an der Kirche, führt über die Rheinstraße und Drosselgasse an die Oberstraße, wo eine kleine Stärkung des Weihnachtsmarktes passend zum Spinnstubenbrauchtum wartet.

Der Umzug schließt um 20:00 Uhr am Markt mit leuchtenden Bildern und „Frohe Weihnachten“ an alle Gäste.